Ein Teil eines wirksamen Schutzkonzepts ist unser Verhaltenskodex, zu dessen Einhaltung sich alle Lehrkräfte verpflichtet haben.
VERHALTENSKODEX
Nähe und Distanz
Angemessenheit von Körperkontakt
- Körperkontakt erfolgt nur, wenn er pädagogisch notwendig ist – Erste Hilfe, Trost und Schutz – und im gegenseitigen Einvernehmen.
- Geplanter Körperkontakt (z. B. bei Hilfestellungen im Sportunterricht) wird vorab erklärt und transparent gemacht.
- Bei versehentlicher Grenzverletzung entschuldigen wir uns umgehend.
- Es besteht jederzeit das Recht, „Nein“ zu sagen.
- Wir achten die persönliche und soziale Distanzzone.
Professionelle Beziehungsgestaltung
- Unser Begegnungsraum mit Lernenden ist die Schule bzw. der schulische Kontext.
- Wir wahren eine professionelle Rolle und angemessene Distanz.
Räumliche und situative Bedingungen
- Schlaf- und Umkleideräume werden nur nach vorheriger Ankündigung und möglichst zu zweit betreten.
- (Geschlechtsspefizische) Schutz- und Rückzugsräume (Umkleiden, Toiletten, Zimmer auf Klassenfahrten) werden respektiert.
Digitale Kommunikation und Erreichbarkeit
- Wir benutzen Moodle und Dienstmail für digitale Kommunikation.
- Wir nutzen digitale Kanäle nur für schulische Zwecke.
- Wir wahren die Rechte am eigenen Bild und folgen den bestehenden Bestimmungen (DSGVO)
Umgang mit digitalen Medien und Inhalten
- Geteilte oder bereitgestellte Inhalte sind frei von sexualisierten, gewaltverherrlichenden oder diskriminierenden Darstellungen – außer sie dienen einer kritischen Auseinandersetzung.
- Wir sprechen Lernende mit ihrem Vornamen oder dem von ihnen gewünschten Namen an.
- Wir kommunizieren authentisch, freundlich und respektvoll.
- Wir verwenden und dulden keine sexualisierte, beleidigende, abwertende oder diskriminierende Sprache.
- Wir kommentieren weder Körper, Aussehen noch Kleidung von Lernenden. Wir weisen auf fachspezifisch angemessene Kleidung hin.
- Bei Grenzverletzungen greifen wir ein und beziehen klar schützend Stellung.
- Wir üben Kritik konstruktiv, wertschätzend und auf das Verhalten bezogen – nicht auf die Person.
- Wir sprechen professionell und respektvoll.
- Einzelgespräche finden in möglichst einsehbaren, stets zugänglichen Räumen statt.
- Dabei wahren wir eine klare und angemessene körperliche Distanz.
Rollenbewusstsein und Verantwortung
- Wir sind uns der Hierarchie gegenüber Lernenden bewusst und nutzen dieses Machtgefälle nicht zu unserem Vorteil aus.
- Wir verstehen uns als pädagogische Bezugspersonen, nicht als Freundinnen oder Freunde.
Regelkonformität und Integrität
- Wir thematisieren Grenzverletzungen und gehen ihnen konsequent nach.
- Wir treffen Entscheidungen transparent und nachvollziehbar.
- Wir achten auf eine der Situation angemessene, professionelle Kleidung.
