Eine Demokratie braucht Menschen, die zuhören, diskutieren, streiten, sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen und kritisch nachfragen. All dies trainierten die Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe, um am Wettbewerb „Jugend debattiert“, dem größten bundesweiten Schülerwettbewerb zur sprachlich-politischen Bildung, teilzunehmen. Im Unterricht wurden dabei die fundierte Auseinandersetzung mit einem vorgegebenen Thema sowie das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft trainiert, um letztlich pro Klasse zwei Klassensieger*innen zu ermitteln.

Diese traten dann am 18. Februar zum Schulwettbewerb der CRS an, der in diesem Jahr online stattfinden musste. Nach festen Regeln und einem vorgegebenen Zeitplan diskutierten Anita Zaloga (9a), Lena Steinbach (9a), Carla Böttrich (9c) und Raphael Hille (9c) die Frage, ob auf den Verpackungen von Fleisch- und Wurstwaren ‚Schockfotos‘ von Haltung und Schlachtung der Tiere gezeigt werden sollen. In einer zweiten Debattenrunde tauschten dann Maxi Bergmann (9d), Lotte Pritzkoleit (9d) sowie Johanna Hofius (9d) und Ronja Pohlmann (9b) ihre Argumente aus (Thema: „Soll in bestimmten Fächern während des Unterrichts das Hören von Musik erlaubt sein?“).

Letztendlich konnten Anita Zaloga und Maxi Bergmann die Jurymitglieder Frau Schellberg, Herrn Volkmann, Herrn Sauerwein und Frau Michel überzeugen und wurden somit zu den diesjährigen Schulsiegerinnen ernannt.

Sie fuhren am 26. Juni nach Bad Wildungen, um auf der nächsten Ebene am Regionalwettbewerb des GSG teilzunehmen. Hier wurden die Fragen „Soll die Maskenpflicht auch während Grippeepidemien gelten?“ und „Sollen in Deutschland keine neuen Autobahnen mehr gebaut werden?“ diskutiert.

Anita Zaloga konnte mit guter Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft glänzen und gewann das Regionalfinale für die CRS. Wir gratulieren ihr für ihren tollen Erfolg!

Zum HNA-Online-Bericht geht es hier.

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