Christian-Rauch-Schule empfängt französische Gastschüler

 

von Sandra Simshäuser (WLZ-Ausgabe vom 03.04.2019)

Austausch WLZ

Die Tricolore darf beim Schüleraustausch nicht fehlen: Aus dem Land des Fußballweltmeisters Frankreich sind
rund dreißig Jugendliche für eine Woche an der Christian-Rauch-Schule zu Gast. Foto: Sandra Simshäuser

Schülerinnen und Schüler aus dem nordfranzösischen Amiens auf den Weg nach Arolsen gemacht.
Die Christian-Rauch-Schule setzt mit dem Besuch ihre Tradition des Schüleraustauschs fort. Ein erstes Kennenlernen der
deutschen Gymnasiasten und ihrer französischen Gäste stand bereits bei der Anreise am Donnerstag an.
Mit „Bonjour et bienvenus“ wurden die 13- bis 15-Jährigen und zwei mitgereiste Lehrerinnen von Tim Sauerwein
(Fachbereichsleitung 1) begrüßt. Wie es schon Merkel und Macron propagierten, gehe es darum, den „europäischen Gedanken
hochzuhalten“, rief Sauerwein den Jugendlichen zu. Dazu dürfte nicht zuletzt die Unterbringung in Gastfamilien beitragen, in
deren Rahmen die Austauschschüler die lebhaftesten Eindrücke des deutschen Alltags sammeln dürften.
Mit Unterstützung des Kollegiums haben Maria Müller-Muth und Inga Zekl den Schüleraustausch organisiert. Als ehemalige CRSSchülerin
wirkte auch Ricarda Gumprich bei der Gestaltung des Austauschs mit, bei dem etwa aktuelle französische Popmusik den
Weg auf den Lehrplan fand.
Ein breit gefächertes Programm mit Besuchen des Edersees mitsamt Wildpark und der Kreisstadt Korbach, von Residenzschloss
und Arobella-Bad und weiteren gemeinsamen Unternehmungen erwartet die Jugendlichen aus Amiens noch bis zum Donnerstag,
wenn es „Salut“ zur Rückreise heißt.

(Quelle: wlz-online vom 31.03.2019)

 

Bad Arolsen – An der Christian-Rauch-Schule in Bad-Arolsen soll Sonnenstrom produziert und möglichst für E-Mobile genutzt werden. Eine Informationsveranstaltung für potentielle Investoren und andere Interesierte findet am Mittwoch, 3. April, um 18 Uhr im kleinen Konferenzraum der CRS statt.

Mit dem Verein Sonneninitiative Marburg hat die CRS einen Partner gefunden, um eine große Photovoltaikanlage realisieren zu können. Dazu fehlt zurzeit ein Mietvertrag zwischen dem Schulgebäudeeigentümer, dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Marburger Verein.

Mietvertrag fürs Schuldach fehlt

Landrat, Dr. Reinhard Kubat hat in Gesprächen mit der Schulleitung und dem Geschäftsführer des Vereins, Volker Klös, sein Einverständnis signalisiert. Auch er strebt nach Klärung aller technischen und wirtschaftlichen Fragen einen zeitnahen Baubeginn an. Die Photovoltaikanlage soll eine maximale Leistung von 250 Kilowatt erreichen können.

An dem „Bürgersonnenkraftwerk“ können dann Bürger mit Bezug zur Schule und zur Stadt teilnehmen, wofür sie, neben einem guten Gewissen etwas für den Klimaschutz zu unternehmen, auch noch mit einer Rendite rechnen können.

Beitrag zum Klimaschutz

Insgesamt wird die PV-Anlage ne Jahresstromernte von ca. 220 000 kWh erreichen und dem Klima 200 Tonnen CO2 ersparen können. Neben Machbarkeitsstudien und Lastgängen wurden durch die Schüler auch Umfragen zur potenziellen Nutzung von Elektromobilität vorgenommen.

Der Verein wird sich um Projektierung, Bau sowie den Betrieb des neuen Bürgersonnenkraftwerks kümmern. Außerdem soll ebenfalls Ladeinfrastruktur für Elektromobile geschaffen werden. Diese soll gemeinsam mit Autohäusern der Umgebung bei einer Veranstaltung beworben werden.

Das kostet das Kraftwerk

Die Investition wird mit 250 000 Euro beziffert. Mindestbeteiligungsvolumen: 1 kWp, entsprechend vier Modulen oder 1000 Euro. Verzinsung über 20 Jahre: drei bis vier Prozent bei konstanter Stromentwicklung. Teilnehmer am Bürgersonnenkraftwerk werden unternehmerisch tätig. Der Verein plant und baut die Anlage. Außerdem kümmert er sich um Betrieb, Wartung, Versicherung, Überwachung.  red

(Quelle: wlz-online.de vom 11.02.2019)

 

Korbach. 13 Schulen aus dem Waldecker Land und damit mehr als in den Vorjahren haben ihre Schulsieger zum Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs geschickt.

woelker vorlesewettbewerb

Wunder: So lautet der Titel des Buches, das Henrike Wölker (12 Jahre) von der Christian-Rauch-Schule ausgewählt hatte. Sie überzeugte die Jury beim Kreisentscheid.
 
Die Nervosität stand den meisten ins Gesicht geschrieben. Doch von Satz zu Satz wurden die Vorleser sicherer. Und als der erste Schüler mit seinem Vortrag fertig war, fiel ihm spürbar ein Stein vom Herzen. 

Der Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Jugendherberge in Korbach war ein Krimi. Dr. Hartmut Wecker, Leiter des Fachdienstes Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, betonte zwar, dass niemand aufgeregt sein müsse. Denn jeder Teilnehmer sei bereits ein Sieger – Sieger im Vorlesen an seiner jeweiligen Schule. „Und unsere Jury ist viel lieber als die von Dieter Bohlen.“ Damit lockerte er die Stimmung auf und das Publikum lachte.

Nichtsdestotrotz waren viele der 13 Jungen und Mädchen angespannt. Schließlich hatten sie viele fremde Menschen vor sich, denen sie neben einem ausgewählten auch einen für sie neuen Text vorlesen sollten. Die Teilnehmer kamen von verschiedenen Schulen im Waldecker Land, zum Beispiel von der Kaulbach-Schule in Bad Arolsen und von der MPS Sachsenhausen. 

„Wir freuen uns, dass wir so viele Teilnehmer haben, mehr als in den Vorjahren“, sagte Dr. Wecker. Dem Lampenfieber zum Trotz steigerten sich manche im Laufe ihrer gut drei Minuten, die sie Zeit hatten, ihren Text vorzulesen. Gut betont und deutlich gesprochen sollte es sein. Manch einer las leiser, der andere lauter. Eine Schülerin war eifrig bei der Sache, las schneller als andere. Einige Passagen wurden gar hektisch vorgelesen, vielleicht vor lauter Aufregung. Viele lasen souverän vor, so dass der Jury die Entscheidung schwerfiel. Denn es konnte nur einer gewinnen. Die vorgelesenen Passagen handelten von Elfen und besten Freundinnen, von unordentlichen Brüdern und den schrecklichsten Müttern der Welt. Jeder las schließlich noch einen Fremdtext aus dem Buch „Vier Wünsche ans Universum“ von Erin Entrada Kelly.

Jeder Teilnehmer erhielt neben ganz viel Applaus eine Urkunde und ein Buchgeschenk des Börsenvereins: „Das Museum der sprechenden Tiere“ von Helen Cooper.

(von Stefanie Rösner)

(Quelle: wlz-online.de, 26.02.2016)
Fürs Schreiben begeistern


An einer Schreibwerkstatt mit Lyrikerin Orsolya Kalász nahmen zwei Deutsch-Leistungskurse der Christian-Rauch-Schule teil. Kunstwerke wie Bosios „Hyazinth“ im Bad Arolser Rauch-Museum lieferten Anregungen. © Sandra Simshäuser

Bad Arolsen. Der Wurf einer Diskusscheibe brachte einst den schönen Jüngling Hyazinth zu Fall. Die Geschichte aus der griechischen Mythologie inspiriert bis heute: Im Christian-Daniel-Rauch-Museum lieferte die Skulptur Anregungen für Gedichte, die Bad Arolser Gymnasiasten im Rahmen des Jugendwettbewerbs „lyrix“ verfassten.

Kreatives Schreiben Jugendliche will der bundesweite, vom Ministerium für Bildung und Forschung geförderte Wettbewerb für das kreative Schreiben begeistern.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museumsbund war das Bad Arolser Rauch-Museum als eines der Häuser ausgewählt worden, die ihre Exponate für die lyrischen Arbeiten bereitstellen. So wurde der ehemalige Marstall für einen Vormittag zum Klassenzimmer, den zwei Deutsch-Leistungskurse der Christian-Rauch-Schule mit ihren Lehrerinnen Katja Schmidt und Kornelia Brinkmann bezogen.

„Das Tor in deiner Sprache“ heißt das Leitmotiv für den Februar im „lyrix“-Jahr. Sprache will indessen lebendig präsentiert werden, um Lust aufs Schreiben zu machen. Als professionelle Autorin übernahm es daher die gebürtige Ungarin Orsolya Kalász, Anregungen für die Schüler der Qualifizierungsphase II zu liefern.

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