Christian-Rauch-Schule

Christian-Rauch-Schule

Gymnasium des Landkreises Waldeck-Frankenberg

Unsere Schulsozialarbeiterin, Frau Götte, steht ab Montag, 11.5.2020 wieder für Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, aber auch für Eltern in der Schule zur Verfügung. Bitte richten Sie Ihren Gesprächswunsch an: christian-rauch-schule(at)schulsozialarbeit.wafkb.de

Kontakt:

Sozialarbeiterin Fr. Silke Götte

Telefon: 05691-6 23 889 38

E-Mail: christian-rauch-schule(at)schulsozialarbeit.wafkb.de

 

Sprechzeiten:

Montag: 7.55-13.00 Uhr
Dienstag: 8.45-13.50 Uhr
Mittwoch und Donnerstag: 7.55-12.20 Uhr

(Termine gern nach Vereinbarung)

 

Liebe  Schulgemeinde,

Ich heiße Silke Götte und bin seit dem 01.02.2017 als Dipl. Sozialpädagogin/system. Familientherapeutin mit dem Schwerpunkt Beratung an der Schule tätig.

Mit dem Ziel:

  • Orientierung, leichtzugängliche Hilfestellung geben
  • Unterstützung für Schülerinnen und Schüler
  • Klärung von Hilfebedarf
  • Vermittlung an Fachdienste
  • Förderung der sozialen Kompetenzen

Zu meinen Aufgabengebieten und Angeboten gehören u.a.:

  • Offene Sprechstunde Für Schülerinnen und Schüler
  • Beratung und Einzelfallhilfe
  • Beratung der Eltern, Beratung der Lehrkräfte
  • Einzel- und Gruppenberatung
  • Mediation und Streitschlichtung
  • Projekte und Angebote im Bereich Prävention
  • Krisenintervention
  • Zusammenarbeit mit Fachdiensten
  • Netzwerkarbeit

Plakat an der CRS angebracht

Bad Arolsen – Eine Schweigeminute zum Gedenken der Opfer des Anschlags in Hanau mit insgesamt elf Toten fand gestern Vormittag an der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen statt.

opfern anschlags in hanau namen geben aktion an christian rauch schule bad arolsen

Den Opfern des Anschlags in Hanau Namen geben. Aktion an der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen. Foto: privat

 

Anlässlich der grausamen Taten in Hanau hat sich die Schülervertretung (SV) gemeinsam mit der Schulleitung der Christian-Rauch-Schule entschlossen, der Opfer der rechtsextremistischen Tat zu gedenken.

Für Zusammenhalt

Unter dem Motto „Gebt den Opfern einen Namen, nicht den Tätern“ sprach sich die SV gegen extremistisches Gedankengut und Gewalt und für den Zusammenhalt in der Gesellschaft aus, der in einer solch schweren Zeit nötig ist.

Das Beileid der Schüler wurde durch ein handbemaltes Plakat in die Schülerschaft getragen, das nun vor vor der Schule hängt.

Darum Namen nennen

Durch das Nennen der Namen der Opfer soll der tragische Verlust individueller Existenzen klargemacht werden, wie dazu mitgeteilt wurde. Somit solle den Verstorbenen ihre Identität gegeben werden, nicht dem Täter.

Gerade heutzutage sei es wichtig, Ideologien der Ungleichwertigkeit und Hass keinen Platz zu bieten, sondern gemeinsam für die Werte und Normen in unserer Gesellschaft zu kämpfen.

Das Attentat

Bei dem Attentat hatte ein 43-Jähriger neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Nach dem offenbar rassistischen Anschlag waren seine Mutter und er in deren Wohnung tot aufgefunden worden.  red

 

Quelle: wlz-online vom 21.02.2020

Quelle: wlz-online vom 10.02.2020

 

Nachhaltigkeit als Thema populär machen

Bad Arolsen – Vom Jackett bis zur Bommelmütze: geschätzte 700 Kleidungsstücke kamen für die erste Kleidertauschbörse an der Christian-Rauch-Schule zusammen. Um den Aktionstag zu ermöglichen, hatten Schüler, Eltern und Ehemalige des Arolser Gymnasiums ihre Kleiderschränke durchforstet und gut erhaltene Sachen gegen Wertmarken abgegeben.

 

Tauschrausch

Die Christian-Rauch-Schule im Tausch-Rausch: Schüler, Eltern und Ehemalige nutzten die erste Kleidertauschbörse, um Schnäppchen zu ergattern und ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. Foto: Sandra Simshäuser

 

Am Samstag wurde die Schulcafeteria zur Fundgrube umfunktioniert und gleich nach Eröffnung von mehreren Dutzend Tauschwilligen genutzt. Wer Kleidung gespendet hatte, war klar im Vorteil und konnte sich locker mit Pullis, T-Shirts und Jeans eindecken.

Das erstaunt Organisatoren

„Tauschen statt wegwerfen“, lautete schließlich die Devise der Tauschbörse. Vor allem Schülermütter sowie männliche Jugendliche machten von dem Angebot Gebrauch, sich Kleidung auszusuchen, die teils noch nagelneu mit anhängendem Preisschild abgegeben wurde.

Schülerinnen fanden dagegen nur ganz vereinzelt den Weg an die ansprechend aufgebauten Kleidertische. Speziell bei den modebewussten Mädchen besteht offenbar noch Informationsbedarf, was das Bewusstsein für Nachhaltigkeit angeht. Schließlich geht es den Initiatoren des Arbeitskreises Grüne CRS um einen schonenden Umgang mit Ressourcen. 

Große Unterstützung

Die große Tausch- und Spendenbereitschaft hat die Organisatoren dennoch erstaunt. „Wir sind total baff über die Resonanz“, erklärte Lehrer Patrique Fischer, der die Aktion mit den Arbeitskreis-Mitgliedern betreute.

Als Umweltbotschafter haben Schüler der AG vorab 25 Gymnasialklassen besucht und das Konzept der Tauschbörse vorgestellt. Viele Schüler hätten danach erklärt, mitmachen zu wollen.

Mit der Nähmaschine dabei

Am Samstag standen mehrere Sechstklässlerinnen sogar mit der Nähmaschine bereit, um Änderungen vorzunehmen und Selbstgenähtes anzubieten. Um den Besuch anzukurbeln, sorgte der Arbeitskreis zudem für ein Rahmenprogramm, das an ein Schulfest denken ließ. 

Neben Verpflegung in der Cafeteria und einem Waffelstand boten die Bigband und die Orchesterklasse 6d unter Leitung von Werner Sostmann musikalische Untermalung.

Fair hergestellte Bälle

Die Wanderausstellung „Fit for Fair“informierte über die häufig katastrophalen Produktionsbedingungen von Kleidung in Dritte-Welt-Ländern. Auch die Eine-Welt-Gruppe war mit einem Stand vertreten. Unter dem Motto „Faire Bälle für Schule und Verein“ setzt sich die Steuergruppe Fairtrade-Stadt Bad Arolsen und Eine-Welt-Gruppe für gerecht gehandelte Waren ein. 

„Schön, dass sich die Zusammenarbeit mit der CRS ergeben hat“, erklärte Steuergruppen-Sprecherin Beatrix Bröker. Ob die Kleidertauschbörse in eine zweite Runde gehen wird, so AG-Mitglied Kevin Andrita, werde sich nach den Besucherzahlen und der Menge der übrig gebliebenen Stücke entscheiden.

(Von Sandra Simshäuser)

Quelle: wlz-online vom 27.01.2020

 

Gedenkfeier fand auf dem Exerzierplatz einer ehemaligen SS-Kaserne statt

Holocaustgedenken 1

Am 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentraitionslagers Auschwitz durch die Rote Armee wurde in Bad Arolsen an die Opfer des Nazi-Terrors erinnert. Schüler der Christian-Rauch-Schule lasen die Namen von Transportlsiten nach Auschwitz auf dem früheren Exerzierplatz der SS-Kaserne laut vor. Mit dabei waren neben der Direktorin von Arolsen Archives, Floriane Azoulay, auch Hessens Digitalminsiterin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Landrat Dr. Reinhard Kubat, Bürgermeister Jürgen van der Horst, CRS-Schulleiter Markus Wagener, CRS-Schülersprecher Kevin Andrita (am Mikrofon)  und viele weitere Schüler und engagierte Bad Arolser Bürger.
 

 

Mehr als 800 hessische Schüler an 26 Schulen haben sich am gestrigen Holocaust-Gedenktag an der Aktion „Jeder Name zählt“ von Arolsen Archives beteiligt.

 
 

Dabei waren die Schüler aufgerufen, die Namen von Transportlisten Richtung Auschwitz auf ihren Computern zu erfassen, damit diese als Teil der weltgrößten Datenbank für die Opfer des nationalsozialismus werden können. 

Die Listen wurden schon vor vielen Jahren von Suchdienst-Mitarbeitern erst in Stadtverwaltungen fotokopiert und dann eingescannt. 

Crowdsourcing

Elisa Schiller, Merle Dreißiger und Madleen Hammer v.l. beteiligen sich mit ihrem Geschichtskurs an der Digitalisierungd er Opfernamen auf den Transportlisten nach Auschwitz.

 

Damit waren sie als Fotodokumente rudimentär verschlagwortet nur für die interne Sucharbeit bei den Arolsen Archives nutzbar. Nun aber werden die Listen auf den Namen alle einzeln abschrieben und mit den Foto-Scans verknüpft. So werden sie digital lesbar und bald auch online suchbar. 

Digitalministerin Sinemus als Schirmherrin

Die Bedeutung dieser Arbeit unterstrich gestern Floriane Azoulay, die Direktorin von Arolsen Archives. Bei einer Gedenkveranstaltung auf dem Belgischen Platz stellte sie klar, dass auf diese Weise nicht nur den zahllosen Opfern ihre Namen, sondern auch ihre Würde wiedergegeben werde. Aus dem gleichen Grunde seien die Schüler eingeladen, die Namen der Opfer laut vorzulesen.

Holocaustgedenken 2

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemushatte die Schirmherrschaft über die Digitalisierungsaktion von Arolsen Archives übernommen.
 

Die Schirmherrschaft über die Digitalisierungsaktion hatte Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus übernommen. Sie erinnerte daran, dass sie als Schülerin der Christian-Rauch-Schule schon früh mit dem Internationalen Suchdienst Kontakt gehabt habe. Sie sei stolz darauf, dass die heutigen Schüler und Lehrer ihrer ehemaligen Schule die Aktion so tatkräftig unterstützten. 

Arolsen trägt schwer  an seinem Erbe

Bürgermeister Jürgen van der Horst bekräftigte, wie wichtig es sei, die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht zu vergessen. Allen Versuchen, das unrecht zu relativieren müsse deutlich entgegen getreten werden. Es gelte, ein starkes Signal gegen Antisemitismus und für Menschlichkeit zu geben.

Arolsen trage ein große Verantwortung, weil dies NSDAP hier schon vor der Machtergreifung Hitlers sehr starken Zuspruch gefunden habe und weil die Kaserne von SA und SS genutzt wurde.

CRS-Schulleiter Markus Wagener kündigte an, dass er die von seinem Vorvorgänger Hans-Peter Wagner erarbeitete Geschichte des Umgangs des Schule mit ihren jüdischen Schülern und Lehrer in der Nazizeit weiter aufarbeiten wolle.

Authentischer Erinnerungsort

Der Belgische Platz in Bad Arolsen ist heute ein Supermarkt-Parkplatz. Nichts erinnert mehr daran, dass dies einst der Exerzierplatz der SS-Kaserne und SS-Schule für den Verwaltungsdienst war. Hier lernten SS-Angehörige die Regeln der Buchhaltung, mit denen unter anderem die Raubzüge in den besetzten Gebieten und die Goldzähne aus den Vernichtungslagern buchhalterisch erfasst wurden. 

Holocaustgedenken 3

Die ehemalige Häftlingsunterkunft auf dem Gelände der früheren SS-Kaserne stellte ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald dar. Heute sind die Gebäude Teil eines Supermarktes.

 

Die Arolser SS-Kaserne war zugleich Außenlager für das Konzentrationslager Buchenwald. Die Häftlinge wurden hier als billige Arbeitskräfte für die Kaserne ausgebeutet, wie der inzwischen Verstorbene Bad Arolser Historiker Dr. Bernd Zimmer in seinem Buch über das Außenlager "Arthur" dokumentierte.

Steigende Suchanfragen bei Arolsen Archives

Arolsen Archives, besser bekannt unter dem früheren Namen Internationaler Suchdienst, meldet, dass die Zahl der Anfragen aus aller Welt im vergangenen Jahr um zehn Prozent gestiegen ist.

Steigende Anfragen zu NS-Opfern Rund 350.000 Menschen aus aller Welt haben das seit Mai 2019 bestehende Online-Archiv der Arolsen Archives genutzt. 

Bis Dezember wurden dort bereits 14 Millionen Dokumente veröffentlicht. Zum gestrigen Holocaust-Gedenktag kamen 1,7 Millionen Dokumente hinzu. Auch 75 Jahre nach dem Ende des Nazi-Terrors sucht eine große Zahl von Menschen Informationen über Angehörige, die durch das NS-Regime ermordet, verfolgt oder verschleppt wurden. 

Holocaustgedenken 4

Floriane Azoulay ist Direktorin von Arolsen Archives. Sie hat das Digitalisierungsprojekt Cowdsoucing angestoßen.

Die Arolsen Archives erhielten Anfragen zu rund 24.000 Personen - fast drei Viertel stammen dabei von Angehörigen. Nur noch zwei Prozent kamen von Überlebenden selbst. Insgesamt wandten sich Menschen aus rund 70 Ländern an die Arolsen Archives, besonders stark vertreten waren Deutschland, Polen und die USA. „Wir haben das Ziel, alle Dokumente sowie die Namen aller in unserem Archiv dokumentierten Opfer bis 2025 online zu veröffentlichen“, so die Direktorin von Arolsen Archives, Floriane Azoulay.

 „Wir können damit einen großen Beitrag leisten, die Biografien der im Nationalsozialismus verfolgten Menschen zu rekonstruieren: Die Erinnerung an den Holocaust, den Genozid an den Sinti und Roma und die Verbrechen an allen anderen Opfergruppen ist essenziell, damit dieser Terror in keiner Form zurückkommt.“ 

Dieser Link führt zum Online-Archiv der Arolsen Archives: https://collections.arolsen-archives.org/search/

Greta Böttrich (6b) gewinnt den Schulentscheid

 

Schon vor dem Ende der Pause hatten sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der Jahrgangsstufe 6 in der Mediothek der Schule versammelt. Zu Hause hatten sie vorher schon ihre Texte geübt und ihre Präsentationen vorbereitet. Nun warteten alle sehnsüchtig auf den großen Moment, endlich ihre sorgfältig ausgewählten Textstellen vorlesen zu dürfen. Die Aufregung war groß, glücklicherweise durften sich alle Schüler einen Freund oder eine Freundin mitnehmen, dessen Aufgabe darin bestand, die Teilnehmer zu unterstützen und als Fan zu fungieren.

VLW 2019 Gruppe

Alle Vorleser aus den Klassen 6 mit ihren Unterstützern

 

Nach ein paar einleitenden, Mut machenden und motivierenden Sätzen von Frau Köhler-Klein, welche die Mediothek betreut, ging es los mit dem Festlegen der Reihenfolge durch das Ziehen von Schoko-Schneemännern, welche mit je einer Zahl von eins bis acht versehen waren. Dann startete die Teilnehmerin mit der Zahl eins und stellt ihr Buch vor. Es war der Auftakt von vielen spannenden, witzigen und interessanten Büchern, die präsentiert und aus denen vorgelesen wurde, bis auch die letzten Schüler ihr Buch vorgestellt hatten. Die Jury, welche aus Herrn Sauerwein, Herrn Sostmann, Herrn Volkmann, Frau Fialkowske, Frau Köhler-Klein, traditionell auch der Siegerin des letzten Jahres und zwei Schülerinnen aus der Schülerzeitung bestand, beriet sich abschließend anhand ihrer Punkteverteilung während des Vorlesens, wer der Sieger oder die Siegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs ist. Bei der Siegerehrung gab dann Herr Sauerwein die Platzierungen eins bis drei bekannt. Es war ein Kopf an Kopf-Rennen um den ersten Platz, welches letztendlich von der Schülerin Greta Böttrich (6b) mit dem Buch „Kannawoniwasein!“ gewonnen wurde. Selbiges dachte sie sich auch, als ihr Name als Siegerin verkündet wurde. Den zweiten Platz belegte Johanna Horn (6c), die aus dem Buch „Das Jahr als die Bienen kamen“ vorlas und der dritte Platz ging dieses Jahr an Christian Grummann (6a), der einen Auszug aus „Die fabelhafte Miss Braithwhistle“ vortrug. 

VWL 2019 Sieger

Die drei Bestplatzierten beim diesejährigen Schulentscheid: v.l. Christian Grummann (3.), Greta Böttrich (1.), Johanna Horn (2.), Tim Sauerwein (Fachbereichsleiter)

 

Die Freude war den Dreien deutlich anzusehen, zugleich waren sie auch überrascht von ihrer eigenen Leistung und erleichtert den Wettbewerb überstanden zu haben. Allen anderen merkte man jedoch an, dass sie ein wenig enttäuscht waren, sich aber trotzdem für die drei Gewinner freuten. Zum Schluss stärkten sich alle mit Keksen, Wasser, Apfelschorle und Tee. Später haben die drei Gewinner an, dass sie alle nicht mit ihrer Platzierung gerechnet haben und sich vorher zu Hause intensiv auf ihre Präsentationen vorbereitet hatten. Gleichzeitig sagten sie auch, dass sie Unterstützung von zuhause bekommen haben.  Abschließend lässt sich feststellen, dass der Vorlesewettbewerb auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg war.

Wir wünschen Greta Böttrich bei der nächsten Runde, dem Kreisentscheid, viel Erfolg.

 

 

von

Paula Kleinschmidt und Seyma Özdemir

 

Der Artikel ist auch in der Printausgabe der WLZ vom 23.12.2019 erschienen.

Wir begrüßen zum zweiten Mal eine Schülergruppe aus dem französischen Amiens bei uns an der CRS in Bad Arolsen.

Am Donnerstagabend kamen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Betreuerinnen in Bad Arolsen an. Der Feierabendverkehr im Ruhrgebiet hatte für einge Verzögerung gesorgt, doch das tat dem herzlichen Empfang keinen Abbruch.

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Foto: Simshäuser/WLZ

 

Nun verbringen unsere französischen Gäste die Woche bis zur Abfahrt am kommenden Donnerstag in Gastfamilien. Bei der Begrüßung am Freitagmorgen in der Schule hob Herr Sauerwein, der Leiter des sprachlich-künstlerischen Aufgabenfeldes, besonders diesen Aspekt hervor und zollte den Schülerinnen und Schülern Anerkennung und Respekt, dass sie den Mut haben, das Abenteuer eines Austauschs, die Reise in ein zumeist fremdes Land, das Kennenlernen der anderen Kultur und anderer Gewohnheiten und eben auch das Leben in einer fremden Familie zu erleben. 

Ebenso betonte er, wie wichtig das Projekt des Austauschs für das interkulturelle Lernen sei und dass dies einen Beitrag zum europäischen Miteinander leiste. Darüber hinaus dankte er auch ganz besonders den Lehrerinnen auf beiden Seiten, deutscher wie französischer, für ihr großes Engagement, welches den Austausch mit Leben erfülle und ihn in der Art ermögliche.

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Nach ersten Hospitationen im Unterricht der CRS wurde dann mittags bei schönstem Sonnenschein gemeinsam auf dem Westhof Pizza gegessen und das Wetter genossen, bevor es dann in kleinen Gruppen zu einer Stadtralley ging.

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Weitere Programmpunkte, die auf dem Programm stehen, sind Ausflüge zum Edersee und nach Kassel sowie das Testen des Pumptracks der CRS mit Mountainbikes.

Allen Beteiligten eine schöne Woche und auf Wiedersehen in Amiens im September!

Hier ist der Presseartikel der WLZ zu finden.

(Quelle: Wlz-Online, 24.01.2019)

Bad Arolsen – Ideen muss man haben: um Spendengelder für ihre Chile-Reise im April aufzutreiben, packte die Big Bad der Christian-Rauch-Schule ihre Instrumente auf der Bühne der Diskothek Sunset No.1 aus.

 

Bandleader Werner Sostmann hatte zuvor seine Kontakte in der Musikerszene spielen lassen. So standen mehrere Ehemalige, ein Musikschullehrer und weitere alte Hasen mit auf der Bühne, um bewährte Swing- und moderne Pop-Klassiker angemessen zu präsentieren. Und das ganz entspannt zum Gesang von Leadsängerin Johanna Göbel, die Songs wie Everything von Michael Bubl oder Ninas Simones Birds flying high ganz lässig auf den Punkt sang.

Eine gute Idee

Als Kontrastprogramm ließ die professionell aufspielende Schülerband es aber auch ordentlich krachen, etwa zu Arturo Sandovals Funky Chacha mit südamerikanischem Flair zu treibenden Rhythmen. Eine gute Idee der Schüler setzte Horst Behle, der mit weiteren Mitstreitern das zurückliegende Jugendmusikfestival organisiert hatte.

Als Auktionator brachte er drei Bilder aus dem Kunstgeschäft in der oberen Schlossstraße an den Mann, die die Künstlerin Bea Mirk zur Verfügung gestellt hatte. Für die Schüler der Big Band kamen dadurch weitere 320 Euro Reisegeld zusammen. Schade, dass nur relativ wenige Zuhörer den Weg zum Konzert fanden. sim

 

 

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