(Quelle: http://wlz-fz.de)

Mathe-Asse im Wettbewerb

Kreatives Denken und Köpfchen waren beim Tag der Mathematik an der Christian-Rauch-Schule gefragt. Zwölf Gymnasien aus Nordhessen, darunter die Schulen aus Korbach, Bad Arolsen, Willingen und Frankenberg, hatten ihre „Mathe-Asse“ zu dem Wettbewerb nach Bad Arolsen entsendet.

Beim Tag der Mathematik an der Christian-Rauch-Schule setzten sich mit ALS-Schülerin Larissa Weinreich (vorne links) und einem Team von der Edertalschule Frankenberg (in der hinteren Reihe) auch Schüler aus dem Landkreis durch. Foto: Sandra Simshäuser

Bad Arolsen. Bad Arolsen (sim). Auf Platz drei von insgesamt 96 Teilnehmern landete Larissa Weinreich von der Alten Landesschule Korbach. Ganz vorne platzierten sich zwei Schüler aus Kassel: Nhan Phan Thrung Thanh (Friedrichsgymasium), gefolgt von Sophia Brenner (Engelsburg).
Die drei Schüler wurden mit Sachpreisen und Stipendien für eine Mathematik-Modellierungswoche belohnt.
Auch in der Gruppenwertung waren Schüler aus dem Landkreis erfolgreich. Platz drei sicherten sich fünf Jungs von der Edertalschule Frankenberg, ganz vorne landeten wiederum die Engelsburg und das Friedrichsgymnasium Kassel.
Auf ihre Urkunden müssen die jungen Rechenkünstler allerdings noch ein paar Tage warten. Just zum Mathematikwettbewerb machten Probleme am Computersystem es TdM-Standortleiter Ralph Pohle und seinem Kollegen Hermann Neumeyer unmöglich, Urkunden oder Ergebnislisten auszudrucken.

(Quelle: http://www.hna.de)

Mit Profis auf Augenhöhe

Bad Arolsen. Im Schulgebäude der Christian-Rauch-Schule (CRS) sind die bekannten Werke von Abba zu hören, hier und dort können die Schüler aber auch die weltbekannte Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“ hören. So geschehen am Dienstag, als das Heeresmusikkorps II aus Kassel das Arolser Gymnasium besuchte.

Zusammenspiel mit Profis: Dirigent Rainer W. Böttcher leitete seine CRS-Musiker und die des Heeresmusikkorps II aus Kassel bei deren Zusammenspiel zu Werken von Abba. Fotos:  Deutschländer

Gemeinsam mit den Musikern des Großen Orchesters der CRS haben die renommierten Musiker ganz unterschiedliche Stücke eingeübt, die vor allem eines gemeinsam hatten: für die Schüler waren sie komplett neu. Da ist es umso erstaunlicher, dass ein Vormittag genügte, um die Stücke für die einzelnen Instrumente größtenteils einzuüben.

Andrea Eiselt etwa, Konzertmeisterin des Waldeckischen Kammerorchesters, befasste sich gemeinsam mit den ersten Geigen genau mit dieser Stimme der jeweiligen Musikstücke. Die zweiten Geigen wurden von Musiklehrerin Maria Muth betreut, während die Bläser in der Arolser Musikschule von Musikern des Heeresmusikkorps unterrichtet wurden. Dorothea Brenner vom Staatstheater Kassel spielte gemeinsam mit den Celli auf.

Am Nachmittag dann war der große Moment gekommen: Erstmals wurden all die Übungsergebnisse gemeinsam mit den Musikern des Heeresmusikkorps zusammengetragen - und das funktionierte zur Freude von Orchesterleiter Rainer W. Böttcher schon recht gut. „Wir wollen diese neuen Stücke natürlich auch in unsere Konzerte integrieren und versuchen, auch schon bei Schulen musizieren Ausschnitte daraus zu spielen“, verriet Böttcher mit Blick auf den am 8. Februar anstehenden Wettbewerb.

Und selbst wenn das nicht funktionieren sollte, so dürfte klar sein, dass die CRS-Schüler vom gemeinsamen Austausch und dem musikalischen Zusammenspiel mit Profis in jedem Fall profitiert haben dürften. Eine besondere Erfahrung also für die talentierten Nachwuchsmusiker.

Von Luca Deutschländer

(Waldeckische Landeszeitung, 20.11.2012, http://www.wlz-fz.de)

Englisch als Unterrichtssprache
 Der bilinguale an der Christian-Rauch-Schule hatte es ihr angetan: „Das ist eine tolle Sache. Damit sind sie doppelt gerüstet“, schwärmte die Europa-Staatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier vor den Schülern der Bili-Biologiekurses.

Die Staatssekretärin im hessischen Europaministerium, Dr. Zsuzsa Breier, hat den bilingualen Unterricht an der Christian-Rauch-Schule mit dem Biolehrer Dr. Mathias Bohn besucht.

Bad Arolsen. Der Unterrichtsbesuch am Dienstag war einer Aktion der hessischen Landesregierung, die ihre Minister und Staatssekretär hessenweit zu einer Bildungstour in die Schulen geschickt hatte.

Die gebürtige Ungarin Dr. Breier weiß als Vertreterin des Landes Hessen in Brüssel die Mehrsprachigkeit zu schätzen. Der bilinguale Unterricht wie er an der Christian-Rauch-Schule angeboten werde, sei ein Privileg, stellte sie im Gespräch mit den Schülern fest und schilderte ihre Erfahrungen auf dem europäischen Parkett.

Außerdem nutzte die Europa-Staatssekretärin die Gelegenheit, die Schüler nach ihren Gedanken zu Europa zu befragen. Während sie in einer neunten Klasse vor allem skeptische Gedanken zur Eurokrise aufnehmen konnte, schienen die vielen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile des europäischen Gedankens im Doppeljahrgang 12/13 doch stärker verbreitet zu sein. „Das gibt mir Hoffnung und freut mich zu hören“, kommentierte die Europapolitikerin.

Im Mittelpunkt ihres Unterrichtsbesuches im bilingualen Biologieunterricht stand jedoch eine wissenschaftliche Betrachtung des Auges, genauer gesagt der Netzhaut, auf der es bekanntlich lichtempfindliche Sinnenszellen mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt. Im Selbstversuch konnten die Schüler erleben, dass nur in einem kleinen Bereich der Netzhaut Farben wahrgenommen werden. Die Sinneszellen am Rande erkennen Formen nur in Schwarz-Weiß.

Sämtliche Betrachtungen zu diesem Thema wurden - wie im bilingualen Unterricht üblich - nur in englischer Sprache diskutiert. Das fördert die Sprachsicherheit und bereitet optimal auf ein späteres Studium vor.

[Elmar Schulten]

(Waldeckische Landeszeitung, 1.11.2012, http://wlz-fz.de)
Von der Verwaltung bis zum Reiterhof
 Die vielen Seiten der Arbeitswelt lernen Betriebspraktikanten der Christian-Rauch-Schul Bad Arolsen kennen.

Bad Arolsen. Bad Arolsen. Bei dem dreiwöchigen Praktikum bekommen die 14- bis 16-Jährigen der Jahrgangsstufe 9 Einblick in die verschiedensten Berufe. Das Praktikum soll auch als Orientierung zur späteren Berufswahl dienen. Doch ist es nicht noch zu früh, um sich mit diesem Thema zu befassen?

„Im Praktikum lernt man viele Dinge, die im späteren Berufsleben von Bedeutung sind“, sagt Johannes Jahnke. Außerdem bekomme man eine Vorstellung davon, ob man den Beruf auch ausüben möchte. In seinem Praktikum arbeitet der Mengeringhäuser mit behinderten Kindern der Karl-Preising-Schule. Der Praxisanleiter Moritz Friedrich bietet in einer eigens vorbereiteteten Praktikumswoche die Möglichkeit, in nachgestellten Berufsituationen zu arbeiten. „Ich denke, mit etwa 15 Jahren ist man schon in der Lage, eine Grundentscheidung darüber zu treffen, in welchem Berufsfeld man später arbeiten möchte.“

Jannik Marcussen ist beim städtischen Touristik-Service eingesetzt, hat aber auf dem ersten Blick wenig mit Gästen zu tun. Er beschäftigt sich in seinem Praktikum mit unterschiedlichen Themen, wie etwa mit dem Erstellen von Statistiken. So geht es um de Zahl der Besucher während der Warburger Oktoberwoche, bei der sich unter anderem die Stadt Bad Arolsen präsentierte. Dazu wurden auch Adressen von interessierten Besuchern notiert, an die wiederum der Touristik-Service Prospekte verschicken kann. „Durch das Praktikum bei der Stadtverwaltung weiß ich jetzt, dass der Beruf des Verwaltungsfachangestellten mir Spaß bereitet. Ich kann mir vorstellen, später in dem Beruf zu arbeiten.“ Das Praktikum biete viel Abwechslung, wie der Leiter der Tourismusabteilung, Wilhelm Müller, ergänzt.

In einem ganz anderen Berufsfeld ist Lea Bunse in ihrem Praktikum unterwegs. Alles dreht sich bei ihr auf dem Gutshof Billinghausen um Pferde und deren Pflege. „Ich hoffe natürlich, dass ich später auch noch mit Pferden zu tun haben werde, aber beruflich lege ich mich nicht fest. Pferde sind für mich eher ein Hobby, das ich in meinem Praktikum ausübe.“, sagte sie.

Praxisbezogen

Nick Kleinschmidt bevorzugt die Büro- und Computerarbeit. „Ich denke schon, dass das Praktikum sinnvoll ist, weil man sieht wie der Arbeitsalltag eines Berufstätigen abläuft. Denn in der Schule lernt man nur die theoretischen Dinge und eignet sich Wissen an. Hier arbeite ich praxisbezogen“, sagt Nick, der bei der Wohnungsbaugenossenschaft in Bad Arolsen im Einsatz ist.

Schüler und deren Aufsichtspersonen denken, das Praktikum finde für die Jugendlichen zum rechten Zeitpunkt statt. Die Schüler seien alt genug, um sich für eine spätere Berufswahl zu orientieren. Bei dem Praktikum geht es darum, den Schülern auch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und die Notwendigkeit der Kooperation mit Kollegen, zu vermitteln. Die Schüler sollen außerdem lernen, eigenständig zu arbeiten. Zu früh ist ein solches Betriebspraktikum also nicht.

(Waldeckische Landeszeitung, 29.10.2012, http://www.wlz-fz.de)

Rauch-Schule liebäugelt mit G9

Ähnlich wie die Uplandschule will auch die Christian-Rauch-Schule zu Beginn des neuen Schuljahres zum alten Abitur nach neun Gymnasialschuljahren (G9) zurückkehren. Das erklärte CRS-Schulleiterin Cornelie Seedig am Montag auf WLZ-Nachfrage.

Bad Arolsen. Formal muss noch die Landesregierung die entsprechende Gesetzesänderung wie angekündigt durch den Landtag bekommen. Außerdem müssen die schulischen Gremien über die Rückkehr zu G8 abstimmen. Doch eine schulinterne Vorabstimmung habe ergeben, dass die hierfür notwendige Zweidrittelmehrheit in der Schulkonferenz wohl ohne Probleme erreicht werden könne, so die Schulleiterin.
Der Wunsch zur Rückkehr zu G9 sei bei vielen Eltern und Lehrern zu einem Selbstläufer geworden und nach der Ankündigung durch die Landesregierung nicht mehr zu stoppen gewesen.
In den Genuss des neuen/alten G9 würden dann aber zunächst nur die neuen Fünftklässler kommen, die zum Schuljahr 2013 aufs Gymnasium wechseln.
Für die jetzigen Fünftklässler muss ebenso wie für die verbleibenden G8-Schüler noch eine Lösung gefunden werden: „Die dürfen nicht das Gefühl bekommen, sie seien die erfolglosen Versuchskaninchen“, so Seedig.
Im Übrigen wolle man an der Christian-Rauch-Schule nicht einfach nur zum alten System zurückkehren, sondern die Errungenschaften der vergangenen Jahre weiter nutzen. Die abgespeckten Lehrpläne dürften nun nicht wieder vollgestopft werden. Der gewonnene Freiraum müsse für bessere Lernbedingungen genutzt werden. Vor allem die Entlastung der Nachmittagsstunden komme den Schülern unmittelbar zugute.
Die von der Politik angebotene Variante, bei der G8 und G9 unter bestimmten Voraussetzungen parallel angeboten würden, sei für die vergleichsweise kleine Christian-Rauch-Schule wenig praktikabel. Dies umso mehr als es auch noch einen bilingualen und musikalischen Zweig in jedem Jahrgang gebe. Damit würde die Verwirrung einfach zu groß. Dennoch wolle man besonders begabten Schüler auch in Zukunft die Möglichkeit geben, einen Jahrgang zu überspringen. Das sei ja auch jetzt schon etwa bei längeren Auslandsaufenthalten möglich. Der großen Masse aber biete das um ein Jahr längere G9 bessere Fördermöglichkeiten. (es)

Für die Zukunft gewappnet

Christian-Rauch-Schüler erhielten Zertifikate für bilingualen Unterricht

 BAD AROLSEN. Sie sind gewappnet für die Zukunft: Die Schüler aus der Klasse 9d an
der Christian-Rauch-Schule (CRS) haben mit Ausgabe der Sommerzeugnisse zu Ferienbeginn
ein besonderes Zertifikat erhalten.
Das bescheinigt den zwanzig Schülern die erfolgreiche Teilnahme am englischsprachigen
Unterricht - wohlgemerkt in Fächern wie Biologie, Chemie, Geschichte und Politik
und Wirtschaft. Denn die Klasse 9d war bei der Einschulung an der CRS 2007 die erste
bilinguale Klasse, die erste zweisprachig unterrichtete Gruppe also. In den vergangenen
fünf Jahren haben die Schüler dieses Angebot der Schule intensiv genutzt und
ihre Englischkenntnisse erweitert. Nun sind sie - was die englische Sprache angeht - gut auf
gestellt: Schließlich werden in Biologie oder Chemie andere Vokabeln beigebracht als beispielsweise
in Geschichte. Ein Training, von dem die Bili-Schüler zukünftig profitieren werden. So ist ein breiter
Wortschatz entstanden. Die Klasse ist sich einig: Produktiv sei das Lernen und spaßig die
Zeit als Bili-Klasse gewesen. Nun, wenn die neunten Klassen in die Oberstufe entlassen
und damit in ein Kurssystem verteilt werden, wird sich zeigen, inwieweit die Bili-Schüler ihren
Mitschülern in der englischen Sprache voraus sind. Eine größere Vokabelkenntnis
dürfte in jedem Fall zu erkennen sein. (ld)

Für eine erfolgreiche Zukunft: Die Schüler der Klasse 9d der Christian-Rauch-Schule haben als erste
bilingual unterrichtete Klasse Zertifikate für ihre Bereitschaft, sich in den vergangenen fünf Jahren
englischsprachig unterrichten zu lassen, erhalten.
Foto: Deutschländer

Frankreich hat beim Turnier die Nase vorn - Schüler der Klassen 5 und 6 im Wettkampf

Bad Arolsen. Spannend verlief die Mini-Fußballeuropameisterschaft in der Großsporthalle der Christian-Rauch-Schule.
Bis zum Schluss kämpften die Mannschaften
um den Pokalsieg im Fußball und im Völkerball. Am Ende holte sich Frankreich
(Klasse 6b) in beiden Disziplinen den Pokal.


Doppelsieg: Neun Mannschaften traten zur Mini-Europameisterschaft im Fußball und im
Völkerball an. Am Ende siegten die Schüler der Klasse 6b, die als Mannschaften aus Frankreich
am Turnier teilnahmen. Foto:  Elke Müller

Immer wenn sich ein internationales Fußballereignis, wie Europa- oder Weltmeisterschaft ereignet, finden in der Christian-Rauch-Schule
parallel die Minimeisterschaften dazu statt. Teilnehmer sind die Schüler der Klassen 5 und 6, die als Mannschaft aus Deutschland, Italien,
Spanien, Niederlande, England, Schweden, Frankreich, Portugal und Russland gegeneinander antreten.

Jede Fußballmannschaft besteht aus sieben Spielern, gespielt wird fünf Minuten. „Vorgegeben ist, dass immer mindestens zwei Mädchen
in einer Fußballmannschaft mitspielen müssen“, erklärt Gerd Zimmermann, der als Initiator der Minispiele und ehemaliger Leiter der
Jahrgangsstufen 5 und 6, den Wettstreit in diesem Jahr zum ersten Mal ehrenamtlich bekleidete. Als Schiedsrichter pfeifen die Sportabiturienten
der Jahrgangsstufe zwölf. Neben Team- und Kampfgeist, der von den Mitspielern gefordert ist, diene das Projekt auch dazu, dass sich die Schüler
besser kennen lernen.

Sportlicher Ehrgeiz

„Gleichzeitig fördert die Teilnahme an dem Turnier, dass die Kinder beim Spiel mit- oder gegeneinander einen sportlichen Ehrgeiz entwickeln.“
Welches Land die jeweiligen Klassen als Mannschaft vertreten, entscheidet sich im Losverfahren. Die entsprechenden Trikots gestalten die Kinder
mit viel Freude selbst.

Damit alle Schüler in das sportliche Geschehen eingebunden sind, findet parallel zum Fußballentscheid ein Völkerballturnier statt. Hier geht es, wie
beim Fußball, um den Sieg der ersten drei Plätze, der mit einer Urkunde und kleinen Präsenten gewürdigt wird.

Viele Zuschauer dabei

Zweiter im Fußball wurde die Mannschaft aus Spanien (Klasse 6c) vor England (Klasse 5c). Im Völkerball belegte England den zweiten Platz (Klasse 5c)
vor Deutschland (Klasse 6d). Erfreut zeigt sich Zimmermann darüber, dass wieder zahlreiche Mitschüler der anderen Jahrgangsstufen das Turnier in den
Pausen in der Großsporthalle verfolgt haben. Auch Eltern und Lehrer verfolgten das Spiel. (zek)

(Quelle: HNA 15.06.2012)

Schule als Triebfeder für Festival

Wenn am 18. Juni der Startschuss zum 7. Internationalen Jugendmusikfestival fällt, ist dies auch dem großen Engagement von Schülern und Absolventen der Christian-Rauch-Schule zu verdanken.


Zahlreiche Christian-Rauch-Schüler sind als „nationale Betreuer“ an der Vorbereitung des 7. Internationalen Jugendmusikfestivals in Bad Arolsen beteiligt. Unser Bild zeigt (v.l.) die künstlerischen Leiter Steffen Hause und Werner Sostmann, Mitorganisator Horst Behle, Laura-Sophia Franke, Schulleiterin Cornelie Seedig, Benjamin Mormann, Anna Lena Krippner, Felix Seifert und Christin Pawelzig.

Bad Arolsen. Wenn am 18. Juni der Startschuss zum 7. Internationalen Jugendmusikfestival fällt, ist dies auch dem großen Engagement von Schülern und Absolventen der Christian-Rauch-Schule zu verdanken.

Man sei dabei, das Festival mehr und mehr in die Schule zu verlagern, erklärt Werner Sostmann, der mit Steffen Hause die künstlerische Leitung der sechstägigen Veranstaltung übernommen hat. Die Nähe zur Christian-Rauch-Schule zeigt sich zum einen an den Veranstaltungsorten Großsporthalle und Schule, wo das Eröffnungskonzert und die Ergebnisse des Streetdance-Workshops präsentiert werden. Vor allem aber sind engagierte Schüler und Ehemalige als „nationale Betreuer“ für die Gastgruppen im Einsatz, und das schon wochenlang, noch bevor die ersten Gäste eingetroffen sind.

Aus Schweden, Polen, Ungarn, den USA sowie erstmals auch aus Mexiko und der Schweiz reisen die rund 200 jungen Gastmusiker an, die mit den Ensembles der Christian-Rauch-Schule auf der Bühne singen, jazzen und tanzen werden. Von Arolsen bis Korbach, Warburg und Kassel stehen dann etwa zwanzig Konzerte auf dem Spielplan.

Mit der erfolgreichen Unterbringung aller ausländischen Gäste bei der Elternschaft der CRS hat das Organisationskomitee um Frank Bumke und Horst Behle inzwischen den größten logistischen Akt gestemmt. Bleiben noch die organisatorische Fragen wie die Hallenmieten, der Kartenvorverkauf oder die Verköstigung der Gäste. Auch hier wirken die beteiligten Gymnasiasten, teils parallel zu ihren Abiprüfungen, tatkräftig mit, um bis zum Eröffnungskonzert alles unter Dach und Fach zu bringen. Als „nationale Betreuer“ stehen Christin Pawelzig, Felix Seifert, Anna Lena Krippner, Benjamin Mormann, Laura-Sophia Franke, Louisa Albers, Immanuel Brand, Marie Rübsam und Immanuel Handerer bereit. Lukas Dörrie und Julia Weiser sorgen für die Verpflegung der internationalen Gäste.

Den Veranstaltern von der Initiative Bad Arolsen, den Cheforganisatoren und der künstlerischen Leitung nötigt dieser ehrenamtliche Einsatz ordentlich Respekt ab. Werner Sostmann spricht von einer „unglaublich großen Bereitschaft, sich dieser Sache zu widmen“. „Das alles ließe sich gar nicht leisten, wenn die Grundlagenarbeit der jungen Leute fehlen würde“, ergänzt Horst Behle. In diesem Sinne ist das 7. Internationale Jugendmusikfestival von Anfang an eine runde Sache: als Veranstaltung von jungen Menschen für all die, die jung oder jung geblieben sind .(sim)

(Quelle: Waldeckische Landeszeitung, 04.06.2012)