(Quelle: wlz-online.de, 26.02.2016)
Fürs Schreiben begeistern


An einer Schreibwerkstatt mit Lyrikerin Orsolya Kalász nahmen zwei Deutsch-Leistungskurse der Christian-Rauch-Schule teil. Kunstwerke wie Bosios „Hyazinth“ im Bad Arolser Rauch-Museum lieferten Anregungen. © Sandra Simshäuser

Bad Arolsen. Der Wurf einer Diskusscheibe brachte einst den schönen Jüngling Hyazinth zu Fall. Die Geschichte aus der griechischen Mythologie inspiriert bis heute: Im Christian-Daniel-Rauch-Museum lieferte die Skulptur Anregungen für Gedichte, die Bad Arolser Gymnasiasten im Rahmen des Jugendwettbewerbs „lyrix“ verfassten.

Kreatives Schreiben Jugendliche will der bundesweite, vom Ministerium für Bildung und Forschung geförderte Wettbewerb für das kreative Schreiben begeistern.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museumsbund war das Bad Arolser Rauch-Museum als eines der Häuser ausgewählt worden, die ihre Exponate für die lyrischen Arbeiten bereitstellen. So wurde der ehemalige Marstall für einen Vormittag zum Klassenzimmer, den zwei Deutsch-Leistungskurse der Christian-Rauch-Schule mit ihren Lehrerinnen Katja Schmidt und Kornelia Brinkmann bezogen.

„Das Tor in deiner Sprache“ heißt das Leitmotiv für den Februar im „lyrix“-Jahr. Sprache will indessen lebendig präsentiert werden, um Lust aufs Schreiben zu machen. Als professionelle Autorin übernahm es daher die gebürtige Ungarin Orsolya Kalász, Anregungen für die Schüler der Qualifizierungsphase II zu liefern.

Offene Tür für die Vier (Quelle: wlz-online.de 25.01.2016)

Zum Infotag „Offene Tür für die Vier“ lud die Christian-Rauch-Schule am Samstagvormittag ein. Dabei durften diese Viertklässler
auch das Organmodell im Biologieraum auseinandernehmen.
© Sandra Simshäuser

Mit großen Augen haben zahlreiche Viertklässler mit ihren Eltern am vergangenen Wochenende die Christian-Rauch-Schule erkundet.

 Unter dem Motto „Offene Tür für die Vier“ lädt das Bad Arolser Gymnasium in jedem Jahr dazu ein, sich vor Ort über die Schule zu informieren. Rund 150 Besucher machten trotz rutschiger Straßen von dem Angebot Gebrauch. Man wolle „keinen Erlebnistag bieten, sondern zeigen, was im Unterricht stattfinden kann“, erklärte Schulleiterin Cornelie Seedig das Konzept. Für die künftigen Gymnasiasten dürfte die Besichtigung mitsamt kurzer Unterrichts-Appetithäppchen dennoch aufregend gewesen sein. Schließlich werden derzeit rund 830 Schüler in dem großen Gebäudekomplex unterrichtet. Mehrere Fachlehrer sorgten dafür, dass sich die Besuchergruppen auf Fluren und Etagen nicht verliefen. (sim)

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